Luhmühlen: CCI4*-Sieg für Andreas Dibowski

und It's Me xx

Julia Krajewski und Samourai du Thot beenden Vier-Sterne-Premiere auf Platz drei

Luhmühlen (fn-press). Riesenjubel in der Heide: Lokalmatador Andreas Dibowski aus Döhle hat mit dem zwölfjährigen Vollbüter It‘s Me xx die Vier-Sterne-Vielseitigkeitsprüfung in Luhmühlen gewonnen. Fünf Jahre nach seinem Erfolg mit FRH Butts Leon konnte der Mannschafts-Olympiasieger erneut einen Heimsieg in der Luhmühlener Top-Prüfung verbuchen.

Eine Nullrunde im Springen besiegelte „Dibo“s Erfolg vor seinen engsten Verfolgern, dem Franzosen Maxime Livio mit Qalao des Mers und Julia Krajewski (Warendorf) mit Samourai du Thot. Beide bewältigten den Parcours ebenfalls ohne Strafpunkte und belegen am Ende Platz zwei bzw. drei. "Der Druck war schon da und als die beiden vor mir abgeliefert haben, ging es mir nicht besser“; sagte Andreas Dibowski schmunzelnd. „Aber It’s Me hat mir schon bei der Vorbereitung ein sicheres Gefühl gegeben. Und wenn er in den Parcours kommt und das Publikum applaudiert, fühlt er sich wohl und wächst daran.“ Mit It’s Me xx sei es im Grunde wie mit der gern zitierten Hummel, sagte der Mannschaftsolympiasieger: „Er kann eigentlich gar nicht so hoch springen, er weiß es zum Glück nur nicht.“ Zusammen mit Andreas Dibowski freute sich nicht nur Familie Sybrecht als Züchter des Pferdes – übrigens ein Halbbruder des gekörten Vollblüters Ibisco xx -, sondern auch Besitzerin Susanne Heigel, Ehefrau des DOKR-Ausschussvorsitzenden Holger Heigel, über den für alle etwas überraschenden Erfolg. Sie habe in den vergangenen acht Jahren immer an das Pferd geglaubt, auch wenn es ein langer Weg mit Höhen, aber auch Tiefen gewesen sei, sagte Dibowski. An diesem Wochenende habe It’s Me xx dies nun alles „mehrfach zurückgegeben.“

Hoch zufrieden mit ihrer Vier-Sterne-Premiere war auch Julia Krajewski. Die 27-jährige Diplom-Trainerin, Mitglied der Perspektivgruppe, hatte mit Samourai du Thot nach Dressur in Führung gelegen. Zeitfehler im Gelände kosteten sie allerdings die Spitzenposition. Mit einer Nullrunde im Springen kämpfte sie sich aufs Treppchen zurück. „Ich bin sehr glücklich und stolz auf mein Pferd“, sagte Krajewski. „Und das Schöne ist zu wissen: Da geht noch was, da ist noch Luft nach oben!“

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