"FNverlags-Trophy" in Warendorf vom 6. bis 8. August
Dressur, Springen, Geländeritt, Theorie und Vormustern - das sind die traditionellen Elemente des Bundesnachwuchschampionats der Vielseitigkeitsreiter, das genau vor 20 Jahren erstmals am Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) Warendorf ausgetragen wurde. Seit vergangenem Jahr ist das Programm auf sechs Teilprüfungen erweitert. Wahlweise im Laufen oder Schwimmen müssen die Reiter den Beweis antreten, dass nicht nur ihre Pferde, sondern auch sie selbst sportlich fit sind. Stand bei der Einführung des Bundesnachwuchschampionats 1990 die vielseitige Grundausbildung und die "Belohnung pferdegerechten und stilistisch hochwertigen Reitens" im Vordergrund, ging es bei der Ergänzung auch darum, die Jugendlichen daran zu erinnern, dass nicht nur ihre Ponys oder Pferde Sportler sind, sondern auch sie selbst. Um die Verhältnismäßigkeit zu wahren, fließt die Fitness-Note, wie auch die für Theorie und Vormustern, nur einfach ins Gesamtergebnis ein. Die Stilnote für den Geländeritt zählt dagegen fünffach. Wie gewohnt wird es auch in diesem Jahr zwei Abteilungen geben, eine für Ponyreiter, eine für Junioren bis 17 Jahre. Die Nominierung für das Bundesnachwuchschampionat erfolgt über die Landespferdesportverbände. Es gibt eine Mannschafts- und eine Einzelwertung.
Weitere Informationen unter www.pferd-aktuell.de
|